Glossar


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Glossar A

Abrechnungsmodelle
Arten von Abrechnungsmodellen:

Account
Nutzerkonto bei Online-Angeboten mit einer Zugangsbarriere in Form einer Registrierung.

Adden
Im Sprachgebrauch meist im Zusammenhang mit dem Hinzufügen von Kontakten in Social Networks oder Instant-Messaging-Angeboten genutzt.

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Glossar B

Bewertungsplattform
Diese Art von Online-Plattform dient dem Erfahrungsaustausch zu Produkten, Dienstleistungen, Arbeitgebern und bewertbaren Personen, anderen Objekten und Sachverhalten.

Big Data Sofware
Big Data Software ermöglicht es, riesige Datenmengen (z.B. im Zettabyted oder Terabytes-Bereich) aus unterschiedlichen Quellen (z.B. interne und externe Daten) in sehr hoher Geschwindigkeit zu aggregieren, zu analysieren und bereitzustellen. Dabei liegt der Fokus der Analyse in der Feststellung von Zusammenhängen und Muster.

Business Collaboration Tools
Business Collaboration bzw. Enterprise 2.0 Tools setzen bekannte Web2.0-Funktionen wie Wikis, Blogs und Communities ein mit dem Ziel durch transparente, effiziente Mit- und Zusammenarbeit interner und externer Stakeholder wie Mitarbeiter und Geschäftspartner abteilungs- und standortübergreifende Projektkoordination, Wissensmanagement und Kommunikation zu verbessern. Dies bedingt gleichzeitig einen Wandel der Unternehmenskultur.

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Glossar C

Community Management Software
Community Management bzw. Forum Software dient der Betreuung und Pfelge interner und externer Community-Plattform (z.B. eigenes gehostetes Kunden-forum). Das Unternehmen kann hier die AGBS und die Nutzungsbestimmungen komplett selbst bestimmen.

Content Management Systeme (CMS)
Content Management Systeme (CMS) dienen der gemeinschaftlichen Erstellung, Bearbeitung und Organisation von Inhalte auf eigenen Social-Media-Plattformen (z.B. Firmenblogs). Eine Art bilden Digital Asset Management Systeme, die für die Speicherung und Verwaltung von digitalen Inhalten, insbesondere von Mediendateien wie Grafiken, Videos, Musikdateien und Textbausteinen, zur Veröffentlichung in Social-Media-Kanälen verwendet werden.

Cost-per-Click:
Abrechnung nach Klickzahl auf Links in einer Online-Anzeige. Ein Unternehmen, das eine Anzeige schaltet, muss also nur zahlen, wenn die Anzeige geklickt wird.

Cost per Engagement (CPE)
Abrechnung nach der Anzahl erfolgter Nutzeraktionen, z. B. Befreundungen mit dem Markenprofil oder Teilnahme an Aktionen des Werbungtreibenden.

Cost per Install (CPI)
Abrechnung nach der Anzahl erfolgter Installationen einer Applikation, eines Gadgets oder sonstigen dem Werbungtreibenden zuzuordnenden Features.

Cost per Lead (CPL)
Werbekosten bezogen auf die Kontakte in Form von Datenbankeinträgen (Leads). Die Bezeichnung CPL beschreibt auch eine Abrechnungsform, die die Kosten einer Kampagne daran bemisst, wie viele Leads (siehe auch Lead) potenzieller Kunden gewonnen werden konnten.

Cost per Sale (CPS)
Werbekosten bezogen auf die werbeinduzierten Verkäufe.

Corporate Blog
Weblog eines Unternehmens, das seine Zugehörigkeit offen durch ein Logo etc. demonstriert.

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Glossar D

Digital Asset Management
siehe: Content Management Systeme (CMS)

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Glossar E

Enterprise 2.0
Enterprise 2.0 beziechnet eine Organisation, in der interne und externen Stakeholder (Mitarbeiter, Kunden, Partner etc.) gemeinsam und auf Basis von Social-Media-Plattformen, so genannten Business Collaboration Tools, an der Erreichung der jeweiligen Unternehmensziele arbeiten.

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Glossar F

Fanpage
Profilseite auf Facebook für Unternehmen, Organisationen und Institutionen, Marken/Produkten, Künstlern, Bands oder öffentliche Personen, Unterhaltungsangebote oder einen guten Zweck/eine Gemeinschaft.

Fans
Facebook-Nutzer, die einer Fanpage und deren Inhalte durch Zustimmung über die „Gefällt mir“-Funktion folgen. Die Fans lassen sich zur Reichweitenbestimmung der Kommunikationsmaßnahmen auf Facebook analysieren.

Fav
Eine Twitter-Kennzahl (Kurzform für „Favorite“) zur Favorisierung von Tweets, die neben den Retweets zur Erfolgsmessung analysiert werden kann.

Foto-Sharing
Mit Foto- und Video-Sharing-Diensten können Nutzer anderen Teilnehmern Fotos und Videos zur Verfügung stellen, die anschließend bewertet, kommentiert, weiterempfohlen und von anderen Angeboten verlinkt werden können.

Follower
Twitter-Nutzer, die einem Profil und seinen Inhalten folgen. Die Follower lassen sich zur Reichweitenbestimmung der Kommunikationsmaßnahmen auf Twitter analysieren.“

Forum Software
siehe: Communtiy Management Software

Frage- und Antwort-Portale
Anders als in Foren ist die Bandbreite der Themenwelt und damit die der Fragen und Beiträge auf diesen Plattformen breiter. Die jeweils punktuelle Fragestellung dominiert hier den Kommunikationsanlass, auf die verschiedene Nutzer funktional antwortend reagieren.

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Glossar H

Hashtag
Ein Begriff bzw. eine Begriffskette mit einem vorangestelltem „#“, um Tweets durch Hervorhebung mit einem meist thematischen „Keyword“ zu kennzeichnen und deren auffinden zu erleichtern.

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Glossar I

Influencer
Eine Person, die durch ihre Inhalte und Kommunikation eine mehr als durchschnittliche Reichweite bzw. messbare Wirkung im Social Web für einen relevanten Markt bzw. ein relvantes Thema hat.

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Glossar M

(Owned, Earned, Paid) Media
Formen der Kommunikation eines Unternehmens in Social Media: über den Marken- bzw. Unternehmenssauftritt (Owned Media), als Schaltung von Anzeigen in Social Media (Paid Media), durch Kommunikation der Nutzer (Earned Media).

Microblogs
Eine Form des Bloggens, bei der Nutzer kurze, SMS-ähnliche Textnachrichten veröffentlichen können. Die Länge dieser Nachrichten ist bei Twitter beispielsweise auf 140 Zeichen beschränkt. Hier steht das Absetzen von kurzen Nachrichten an eine spezielle Teilöffentlichkeit (Follower-Kreis) im Mittelpunkt.“

Mobile Social Networks
Mobile soziale Netzwerke

Music Sharing
Mithilfe von Music-Sharing-Diensten können Nutzer Musik hören und ihre musikalischen Vorlieben mit anderen Mitgliedern teilen. Sie können sich so über den gleichen Musikgeschmack verbinden und von Empfehlungen anderer profitieren.

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Glossar P

Podcast
Audio- oder Video-Beitrag (auch Vodcast genannt) einzelner oder mehrerer Autoren zu verschiedenen Themen. Podcasts/Vodcasts werden meist über ein Abo-System (RSS) abgefragt und automatisch auf den Computer des Abonnenten geladen.

Prosument
Wortschöpfung aus dem englischen Begriff „Producer“ und dem des deutschen Lexems „Konsument“. Prosumenten sind Kunden, die das Produkt selbst aktiv konsumieren und ihre Meinung darüber kommunizieren bzw. das Produkt aktiv weiterempfehlen.

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Glossar R

Retweet
Das Verbreiten eines Tweets an die eigenen Follower.

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Glossar S

Sentiment
Meinungs- und Stimmungsbild, in der Analyse von positiven, neutralen bzw. negativen Erwähnungen.

Sharing-Dienste
siehe: Foto- und Video-Sharing
siehe: Music-Sharing

Shitstorm
Das Auftreten einer großen Anzahl von kritischen Äußerungen von Social-Media-Nutzern.

Social Media
Social Media sind eine Vielfalt digitaler Medien und Technologien, die es Nutzern ermöglichen, sich untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft zu gestalten. Die Interaktion umfasst den gegenseitigen Austausch von Informationen, Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen sowie das Mitwirken an der Erstellung von Inhalten. Die Nutzer nehmen durch Kommentare, Bewertungen und Empfehlungen aktiv auf die Inhalte Bezug und bauen auf diese Weise eine soziale Beziehung untereinander auf. Die Grenze zwischen Produzent und Konsument verschwimmt. Diese Faktoren unterscheiden die Social Media von den traditionellen Massenmedien. Als Kommunikationsmittel setzen Social Media einzeln oder in Kombination auf Text, Bild, Audio und/oder Video und können plattformunabhängig stattfinden.

Social Advertising
Social Advertising nutzt Werbe- und Dialogbotschaften in verschiedenen, z.T. Web-2.0-spezifischen Kommunikationsmitteln, um die Zielgruppe über Social Media zu erreichen.

Social Advertising Tools
Social Advertising Tools erlauben Werbe- und Dialogbotschaften in Social-Media-Kanäle zu planen, einzuspielen und auszusteuern.

Social Analytics
Erhebungsmethode, zur Analyse von Social-Media-Profilen auf Basis der von der Plattform zur Verfügung gestellten Daten (z. B. Reichweite, Aktionen, zeitliche Verläufe).

Social-Bookmarking-Dienste
In Social-Bookmarking-Diensten können Inhalte von Websites als digitale Lesezeichen angelegt, mit Schlagworten versehen und mit anderen Nutzern geteilt werden.

Social Buzz
Begeisterung, Gerücht; meint die Gesamtheit des sprachlichen Aufkommens, das zu einem bestimmten Thema in Foren, Blogs und Communitys rezipiert werden kann. Monitoring-Systeme nutzen den Buzz häufig als Kenngröße, um eine Einschätzung über Marken- und Themen-Bezüge in der Social-Media-Kommunikation herzustellen.

Social Commerce
Social Commerce ist die Gesamtheit aller Transaktionen, bei denen dialogbasierte Kommunikation oder werbliche Maßnahmen in Social Communities zu direkt messbaren Umsätzen führen.

Dies beinhaltet im übertragenen Sinne auch Business-Modelle wie beispielsweise Kosmetik-Partys, bei denen der Fokus auf der Nutzergemeinschaft liegt und käufergruppen-orientierte Kaufentscheidungen genutzt werden.

Social CRM
Das Customer Relationship Management (engl.) umfasst die Kundenpflege und das Kundenbeziehungsmanagement. Informationen aus Social-Media-Kontaktpunkten und Kundendaten können diese zum Social CRM anreichern.

Social Engagement
Die Aktivitäten, die ein User in Social-Media-Kanälen gegenüber anderen Usern oder Marken bzw. Unternehmen tätigt, verschiedene Intensitäten der Auseinandersetzung lassen u. a. durch Likes, Shares, Word-of-Mouth klassifizieren.

Social KPI (Key Performance Indicator)
Betriebswirtschaftliche Kennzahl, anhand deren Auswertung Erfolg oder Misserfolg des unternehmerischen Handelns in Social Media ermittelt werden kann.

Social Media Channel Management Tools
Social Media Channel Management Tools beinhaltet die Pflege und Steuerung von Posting- und Dialogprozessen der eigenen Social-Media-Präsenzen in diversen Social-Media-Kanälen (z.B. Fanpage). Leistungsschwerpunkte liegt hierbei nicht auf der Analyse, sondern auf der Ermöglichung des effizienten Dialog auf den jeweiligen Kanälen. Hierbei ist das Unternehmen abhängig von den ABGs und Nutzungsbestimmungen der jeweiligen Plattformbetreibern.

Social Media Opimization (SMO)
Das optimieren und Vorbereiten von Inhalten zur optimalen Verbreitung innerhalb von Social Media. Hierfür werden ausgewählte Inhalte in social-media-typischen und teilbare Objekte gewandelt (z. B. Infografiken, Top-Auflistungen, „“How-To““-tipps/-ratgeber). Ziel ist, dass Nutzer Inhalte verbreiten und so Social Links (z. B. via Linkbaits) generieren.“

Social Monitoring
Systematische Überwachung speziell von Foren, Blogs und Suchmaschinen. Dabei suchen Monitoring-Tools rund um die Uhr nach interessanten oder auffälligen/kritischen Web-Inhalten im Internet und checken automatisch vorab festgelegte Suchbegriffe in allen bekannten Suchmaschinen, Blogs, Foren oder Websites.

Social Networks
In Social Networks können Nutzer andere Teilnehmer kontaktieren, sich mit ihnen verbinden oder austauschen und werden über Neuigkeiten in ihrem Netzwerk informiert. Das Netzwerken/Vernetzen und ein Austausch von Erfahrungen, Meinungen und Neuigkeiten mittels Text, Bild, Video im Radius eines bestimmten Freundes-, Bekannten- bzw. Kontaktkreises stehen im Mittelpunkt des Kommunikationsgeschehens. Diese Art von Plattform bietet viele Funktionen zur Kommunikation untereinander (One-to-one- sowie One-to-many-Kommunikation). Dazu ist das Anmelden mit einem Profil notwendig, das mit verschiedensten Informationsinhalten und -formen gestaltet werden kann.

Social Reputation
Der Ruf bzw. das Ansehen von Unternehmen, Marken bzw. Produkte oder Personen durch Kommunikation und Meinungsbildung im Social Web.

Social Return on Investment/ROI
Kennzahl zur Messung des Gewinns, die aus den eingesetzten Investitionen für Social-Media-Maßnahmen hervorgeht.“

Social Search
Sammelbegriff für alle Schnittmengen zwischen Social Media und Suchmaschinen. Social Search bezeichnet außerdem Suchmaschinen, die Online-Beziehungen (Social Graph) und Social-Media-Inhalte für die Bewertung und Darstellung von Suchergebnisses verwenden (u. a. Social Signals, Social Rich Snippets, Author Rank).

Social SEO
Das Suchmaschinenoptimieren von Social-Media-Profilen. Hierunter fallen die Integration von Links, das Optimieren von Metadaten und die Unterbringung von Keywords innerhalb von Social-Media-Profilen. Unter Social SEO fällt auch die Integration von originär externen, d.h. importierten Social Plug-ins auf der Website sowie die Nutzung von Social-Media-Elementen innerhalb der Suche. Ziel ist die Generierung von Social Signals durch Social-Media-Elemente, um Suchergenisse herausgehoben darzustellen.

Social Signals
Mit jeder Aktion im Social Web entstehen Social Signals, die Suchmaschinen Informationen zu Wertigkeit von Inhalt und Link verraten können.

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Glossar T

TKP (Tausend-Kontakt-Preis)
Angabe zur Beurteilung des Preis-Leistungsverhältnisses bei der Schaltung von Werbung auf einem Werbeträger. Der TKP gibt an, zu welchem Preis 1.000 Werbekontakte (z. B. Ad Impressions) auf einem Werbeträger eingekauft werden Der TKP berechnet sich grundsätzlich wie folgt: Preis für das jeweilige Werbemittel auf der entsprechenden Website, multipliziert mit der gewünschten Menge an Ad Impressions der potenziellen werbeführenden Website, dividiert durch 1.000 (s. auch CPM und CPT).

Tweet
Kurz-Nachricht, die über den Microblogging-Dienst Twitter versendet wird.

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Glossar U

User Generated Content
Inhalte im Social Web, die von Nutzern erstellt wurden.

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Glossar V

Video-Sharing
siehe: Foto-Sharing

Virale Verbreitung
siehe: Seeding

Viralität
Epidemisches Ausbreiten einer zu Marketing-Zwecken generierten Nachricht (häufig in Form eines Viral-Spots) in sozialen Netzwerken. Die Verbreitung der Nachrichten basiert auf Mundpropaganda. Diese Marketingform ist primär im Internet zu beobachten. Zur Verbreitung werden häufig sogenannte Viral-Spots genutzt, die als Werbespot nur für das Internet produziert werden.“

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Glossar W

Weblog
Via Blogs (Abkürzung für Weblogs) können Nutzer Meinungen zu spezifischen Themen, News oder Aspekten des eigenen Lebens veröffentlichen. Den Lesern ist es möglich, den Content auf einem Blog zu kommentieren, zu verlinken und zu diskutieren.

Wikis
Wikis dienen dem Online-Austausch von Wissen und Informationen. Sie können für geschlossene (firmeninterne Wikis) oder öffentliche Nutzergruppen zugänglich sein. Die Beiträge von Wikis können von einem oder mehreren Nutzern erstellt werden, deren Inhalte bearbeitet und somit verändert werden können. Das bekannteste Wiki ist Wikipedia.“

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